10. Kapitel – Chapter 10

 

Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herab kommen, bekleidet mit einer Wolke, und ein Regenbogen auf seinem Haupt und sein Angesicht wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.

Und er hielt in seiner Hand ein kleines, geöffnetes Buch. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, fügten die sieben Donner ihre Laute hinzu. Und als die sieben Donner ihre Stimme hinzugefügt haben, wollte ich schreiben, da hörte ich eine Stimme aus dem Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben und schreibe dies nicht!

Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel und schwor bei dem, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was in ihm ist, und die Erde und was auf ihr ist, und das Meer und was in ihm ist: Es wird keine Zeitverzögerung mehr sein, sondern in den Tagen, wenn die Stimme des siebten Engels und seine Posaune ertönt, wird das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er es verkündigt hat seinen Dienern, den Propheten.

Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete wieder mit mir und sprach: Geh hin, nimm das kleine Buch, das geöffnet ist, aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das kleine Buch! Und er sprach zu mir: Nimm und iss es auf! Und es wird deinen Bauch bitter machen, aber in deinem Mund wird es süß sein wie Honig. Und ich nahm das kleine Buch und aß es auf. Und es war in meinem Mund süß wie Honig, und als ich es gegessen hatte, wurde es mir bitter im Bauch. Und er sprach zu mir: Du musst wieder prophezeien über vielen Völkern und Nationen und Sprachen und Königen.


Die Menschen kehren nicht davon um, Götzenbilder anzubeten und Ungerechtigkeit zu wirken, obwohl das Gericht über sie hereingebrochen ist. Beim Lesen der Heiligen Schrift ist zu beachten, dass die sinnvolle Unterteilung in Kapitel erst viele Jahre später eingefügt wurde. Auch wenn zu Beginn der zehnten Passage der Blickwinkel wiederum von irdischer Zerstörung hin zu himmlischen Mächten wechselt, sollte der Leser bedenken, dass die zweite Wehe und die Posaunengerichte nicht vorüber sind.

Der nur 11 Verse fassende Absatz beinhaltet eine weitere Engelserscheinung, die ich zunächst allgemein thematisieren will. Die Apokalypse ist das Buch der Engel, die mit Hilfe von Bibelprogrammen wie www.bibleserver.com mit allein 70 Treffern in der Offenbarung und 283 Auflistungen in der gesamten Bibel bei der Auswahl der Luther Bibel erscheinen. Der fleißige Student wird feststellen, dass Engel nicht nur zum Schutz ausgesandt sind, sondern sogar den Tod bringen können. Ein satanischer Hohn ist die barocke Darstellung als nackte Putten, die seit der Antike Liebesgötter verkörpern. Aber auch deren esoterische Lichtbilder auf christlichen Predigtalben http://www.grace-production.com/CDs/Die-Unsichtbare-Welt-Teil-2-Audio-CDs::94.html oder die Schwert-Eingravierung etwa so wie auf Superapostels Todd Bentleys Fuß

http://www.inplainsite.org/assets/images/CR-Bentley-Tattoo.jpg sollten eher als deutliche Warnung angesehen werden (Bileam in 4. Mose 22, 23 u. 1.Chroniker 21, 16). Umso erstaunlicher ist es für mich, wenn Betrüger behaupten und gezielt dazu ermutigen auf eigenen Wunsch Himmelsreisen und Engelserscheinungen auszulösen, wo die Cherubim doch gerade das Paradies verschließen (1. Mose 3, 24). Dass gefallenen Engel, sprich Dämonen, Gott suchende Menschen durch die Einbildungen ihrer Lügenpropheten perfekt täuschen können, zeigt für mich die Schaffung neuer Religionen, die das Evangelium vom Fleisch gewordenen Sohn Gottes, der Sünder errettet, gezielt verleugnen und sogar bis aufs Blut bekämpfen. Um nicht gleich als Märtyrer zu enden, gehe ich an dieser Stelle nicht weiter auf die historisch aufgezeichneten, übernatürlichen Lügenerzählungen ein und zitiere statt dessen Gottes ewiges Wort:

Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die verleugnen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist (2. Johannes 7).

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht (Galater 1, 8).


Ein weiterer Fingerzeig im Wort Gottes, wie wichtig es ist Engelserscheinungen zu hinterfragen, findet sich in 1. Könige 13, 18:

Er sprach zu ihm: Ich bin auch ein Prophet wie du, ein Engel hat zu mir geredet auf das Wort des Herrn hin: Bring ihn mit dir in dein Haus zurück, dass er Brot esse und Wasser trinke. Er belog ihn aber.


Die Folge des Ungehorsams gegenüber Gottes Wort, nicht nach Bethel zurück zu kehren und zu essen, war die tödliche Bestrafung des vollmächtigen Mann Gottes durch einen Löwen, der den Esel verschonte. Der Schreiber ist sich selbst schon öfters, wie ein Gottes Gericht beobachtender Esel vorgekommen, als seine Warnungen bei seinen Brüdern nur auf Unverständnis stießen. Richter 15, 15 lehrt, dass selbst der Kinnbacken eines Esel-Skelettes ausreicht, um den Feind zum Schweigen zu bringen.


Die Worte der Offenbarung mögen für viele hohl klingen und zudem Angst einflößend sein, doch glückselig wer da liest und verinnerlicht, so ist der Anfang der Erkenntnis des Herrn ihn zu fürchten.

Ehrfurcht gebietend ist der Anblick des mächtigen Engels, der in eine Wolke gekleidet vom Himmel herab kommt. Sein Angesicht leuchtet wie die Sonne und reflektiert die Herrlichkeit des im Regenbogen thronenden Bundesgottes (Offenbarung 1, 14 und 4, 3). Die Füße des wie ein Löwe brüllenden Engels gleichen Feuersäulen, so wie beim Auftreten des glühenden Menschensohns und beim zweiten Kommen des Herrn (Markus 13, 26), das wir freudig erwarten sollen. Paulus beschreibt die Zukunft der erlösten, freimütigen Gläubigen übereinstimmend in 2. Korinther 3 Vers 18:

Wir alle aber schauen mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.


Diese Bibelstelle nimmt im vorangegangenen Kontext Bezug auf den Alten Bund und die Gesetzgebung. Als Mose vom Berg Sinai hinab stieg leuchtete sein Angesicht so stark, dass es verhüllt werden musste, da das verängstigte Volk Israel die wiederspiegelnde Herrlichkeit Gottes nicht ertragen konnte.

Im Gegensatz dazu hat jedes Kind Gottes die Freiheit durch Lobpreis und Gebet vor den Gnadenthron des himmlischen Vaters zu kommen. Denn der Vorhang ins Allerheiligste zerriss im Moment des Todes unseres Hohepriesters Jesus, der den Himmel durchschritten hat.


Anstelle steinerner Gesetzestafeln brachte der starke Engel ein kleines Buch. Immer wieder zeigt die Offenbarung Parallelen zum Alten Testament, dem Gesetz und den Propheten. Die Anweisung eine Schriftrolle zu essen, die süß im Mund wird findet sich bereits ca. 600 Jahre vor Christus in Hesekiel 3, 3 wieder. Hesekiel hörte in seiner ersten Vision die Stimme von einem, der auf dem Thron saß und aussah wie ein Mensch, der von den Hüften abwärts von Feuer ringsum bedeckt war. Dabei wird der Glanz von Gottes Herrlichkeit mit einem Saphir und Regenbogen verglichen. Im Gehorsam verschlingt Hesekiel das Buch mit Klagen, Seufzen und Wehen, so dass es seinen Leib füllt. Das Volk Israel, ein Haus vollen Widerspruchs, wird jedoch die Warnungen von Hesekiel nicht hören wollen. So bekommt der von Gott eingesetzte Wächter ein Angesicht und eine Stirn hart wie Diamanten.

In gleicher Weise verspürte Johannes nach dem Verzehr von Gottes Wort die Bitterkeit in seinem Magen, nachdem das Büchlein einen süßen Geschmack in seinem Mund auslöste. Die größte Offenbarung der Menschheitsgeschichte bekam Gottes Endzeit-Prophet in der Verbannung auf der Gefangeneninsel Patmos. Jochanan kannte wohl die Worte seines Freundes Simon Barjona über die nicht Befremdung auslösen sollende Verfolgung, denn das Teilhaben an den Leiden Jesu führt zur Offenbarung seiner Herrlichkeit (1. Petrus 4, 12 u. 13).

Stephanus erblickte die Herrlichkeit Gottes in der Stunde seines Todes, indem er Jesus zur Rechten Gottes stehend gewahrte und um Vergebung für seine steinigenden Mörder bat. Wer sicher gehen will direkt in den Himmel zu kommen, sollte als Märtyrer sterben, doch kann man dies keinesfalls wie auf Knopfdruck selbst auslösen! In dieser Beziehung nimmt mich eine andere Lüge Wunder, denn ohne den Allmächtigen ein Urteil fällen zu lassen, wird auf Beerdigungen von unwissenden Predigern über die Entschlafenen oft behauptet, sie wären jetzt im Himmel (im Gegensatz zur letzten Posaune in 1. Korinther 15 und Daniel 12). Gerade das letzte Kapitel des vielgeliebten Mannes Gottes Daniel verbirgt ein Geheimnis für die finale Zeit, in der viele große Erkenntnis finden werden. Johannes versiegelte, was die sieben Donner dem schreienden Engel hinzugefügt haben. Der Engel erhob seine Hand zuvor zu dem Schwur, dass das Geheimnis Gottes mit dem Schall der siebten Posaune vollendet sein wird. Wie gewaltig trat dieser starke Bote auf, als seine feurigen Füße das Meer und die Erde betraten; würden wir es wagen ihm einen Befehl zu erteilen??


Der Himmel ist Gottes Thron und die Erde der Schemel seiner Füße, lehrt Jesaja im 66. Kapitel über den Gott dessen Hände alles gemacht haben und der ein Feuergericht über die Gottlosen hält. Neben Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow gibt es genügend Atheisten, die die Existenz des Schöpfergottes abstreiten, dem alles gehört was im Himmel, Meer oder der Erde ist, und statt dessen darauf beharren ihn nicht zu brauchen, in dem Bestreben glücklich zu werden oder für sich selbst Macht und Reichtum anzuhäufen.

Historisch betrachtet ist es interessant nachzuforschen, wie wichtig es war, neben der kolonialen Landeinnahme die Seewege zu beherrschen. Durch unsere heutigen Technologien spielt die Kontrolle der Lufthoheit eine bedeutendere Rolle. Vom einfachen Propellerflugzeug ausgehend stieg die Überwachung bis hin zum Erdorbit, durch allseits genutzte Satelliten, und bald sollen gar aufwendige Raketensysteme aus dem Weltraum für Sicherheit und Frieden sorgen.


Zum Schreien ist es wie oft der Name Jesus und das Kreuz in der Geschichte missbraucht worden sind, um Länder einzunehmen und Völker im wahrsten Sinne zu versklaven. Den Anfänger dieser erfolgreichen Strategie sehe ich im abergläubischen Kaiser Konstantin des Großen, der sich durch den Gebrauch des Christus-Monogramms für unbesiegbar hielt und als oberster römischer Priester mit listigem politischem Kalkül das Christentum mit dem Staat verheiratete. Spätere Brückenbauer unter Völkern und Religionen führten gleichwohl das Abschlachten Andersgläubiger ein, weil Gott es will (Deus lo vult) und die Kreuzzug führenden, mordenden Ritter in Jerusalem ankommend, Erlassung all ihre Schuld erreichen („überdies befiehlt es Christus“, Papst Urban II., Clermont 1095, „Kraft der Vollmacht mit der Gott mich ausgestattet hat“). Unser deutscher Pontifex Maximus verkündigte während seiner Brasilienreise in gewohnt peinlicher Manier die katholische Kirche habe die Christianisierung Lateinamerikas ohne Gewalt bewerkstelligt und Christus sei für die eingeborenen Völker der Erlöser gewesen, den diese schon lange herbeigesehnt hätten. Natürlich weiß der hochgebildete Mitarbeiter der Wahrheit, dass der Vater im Himmel, den Menschen einen freien Willen gab und sein Sohn Jesus Christus oder dessen Nachfolger den brutalst versklavten, indigenen Ureinwohnern Südamerikas niemals den Kopf abgeschlagen hätte. Dafür waren damals die weltlichen, katholischen Konquistadoren durch ihre Geltungssucht und Habgier verantwortlich.


Das Glaubenslager und die Zeit wechselnd halte ich für bemerkenswert, warum der Präsidentenfreund mit Spitznamen „Maschinengewehr Gottes“, Billy Graham, durch seine „Crusades“ und Truppenbesuche den verlustreichen Vietnamkrieg theologisch legitimierte. Ich denke er musste dem Bundesbruder Richard Nixon beistehen, auch wenn dessen Lügen aufdeckende, gemeinsame Tonbandmitschnitte nicht die eigene Meinung wiedergeben. Später erfuhr der von Alkoholsucht geheilte, spirituelle Schüler George W. Bush die volle Unterstützung von Billy, dem berühmtesten Südbaptisten. Dank der vom Senior mit eingeleiteten Feuertaufe bzw. Bekehrung, konnte der auf Gottes Hilfe und die Neue Weltordnung bauende Bush junior zum gesegneten Krieg gegen den Terror (inbegriffen Oberschurke Osama) aufrufen, um in einer „Operation andauernder Freiheit“ den Erdball, inklusive Afghanistan mit den eingeschlossenen Taliban zu befrieden. Ein weiterer selbst verteidigender, mit Bibel Zitaten gespickter Kreuzzug gegen Terroristen wurde kurze Zeit später im Irak notwendig, auch wenn diesmal das unwillige UN-Hauptquartier in New York, trotz Powell-Powerpoint-Präsentation keinen Marschbefehl gab.


Ich frage mich, was all diese politischen und religiösen Machtkämpfe mit dem von Jesus Christus verkündigten Reich Gottes gemein haben. Umso bedenklicher stimmen mich die Bilder von Staatsoberhäuptern, die beim Amtsantritt eine Hand auf die Bibel oder Verfassung legen und mit der anderen schwören, diese zum Wohle der Nation zu schützen. Bei Vergesslichkeit bzw. Versprechern gelobte Barack Hussein, der mächtigste Mann der Welt, sicherheitshalber ein zweites Mal, sämtliche Rechte der Bevölkerung zu achten und dieser treu zu dienen (Der Wahl-Versprecher lautete die Truppen nach 6 Monaten aus dem Irak heim zu bringen – statt dessen wurden mehr als 30.000 Soldaten nach Afghanistan beordert). Somit sind wir bei dem alles besser könnenden Präsident Obama und den Demokraten angekommen, die im konservativen, evangelikalen Papst erstaunlicher Weise ein langjähriges Geheimmitglied als Unterstützer haben. So erschienen beim allerletzten Graham-Kreuzug 2005 in New York die Clintons als christliches Vorzeigeehepaar auf der Bühne. Aufmerksamkeit in den Medien ist wichtig im femininen Präsidentschaftskampf. Bruder Bill erreichte am meisten Schlagzeilen, als er wegen des befleckten Kleids der Praktikantin Monica 1998 des Meineids und Ehebruchs überführt, aber nicht schuldig gesprochen worden ist. Die Mehrzahl des Senats und der US-Bevölkerung lehnen biblische Moralvorstellungen ohnehin ab, und auch in unserem christlichen Abendland spielen inzwischen sexuelle Neigungen, Ehescheidungen und Unwahrheiten eine untergeordnete Rolle bei den politischen Vorbildern (Präsident, Kanzler und Außenminister).


Wehe den treulosen Hirten und wehe den falschen Propheten, wenn am Tage des Herrn der König über alle Lande, gemäß Sacharja 14, 4 mit seinen Füßen auf dem Ölberg auftritt.

Der starke Engel, der mit seinen Füßen eine Brücke über Wasser und Erde baut, hielt das von außen betrachtet winzig erscheinende Buch in der Hand und schwor, dass das Geheimnis Gottes bald vollendet sein wird, so wie es durch die Propheten verkündigt wurde. Im Gegensatz zu menschlichen Versprechen steht Gottes Wort fest und ist absolut verlässlich. Der Herr der ganzen Schöpfung kann durch Engels-Botschafter, Donner und selbstverständlich seine hörenden Knechte sprechen und es geschieht unverzüglich.

Johannes, einer der Apostel, der das Evangelium, begleitet von Zeichen und Wundern verkündigt hat, besaß den Gehorsam und den Mut, den mächtigen Engel anzuweisen das Büchlein zu übergeben. Als er es verinnerlicht hatte konnte er fortfahren über Völkern, Nationen, Sprachen und Königen zu weissagen. Die Offenbarung weist immer wieder auf die unpopuläre Botschaft von Sünde und Gericht hin, wovon in den folgenden Kapiteln die Rede sein wird.

 

CHAPTER 10
AND I saw another mighty angel come down from heaven, clothed with a cloud: and a rainbow was upon his head, and his face was as it were the sun, and his feet as pillars of fire:
2 And he had in his hand a little book open: and he set his right foot upon the sea, and his left foot on the earth,
3 And cried with a loud voice, as when a lion roareth: and when he had cried, seven thunders uttered their voices.
4 And when the seven thunders had uttered their voices, I was about to write: and I heard a voice from heaven saying unto me, Seal up those things which the seven thunders uttered, and write them not.
5 And the angel which I saw stand upon the sea and upon the earth lifted up his hand to heaven,
6 And sware by him that liveth for ever and ever, who created heaven, and the things that therein are, and the earth, and the things that therein are, and the sea, and the things which are therein, that there should be time no longer:
7 But in the days of the voice of the seventh angel, when he shall begin to sound, the mystery of God should be finished, as he hath declared to his servants the prophets.
8 And the voice which I heard from heaven spake unto me again, and said, Go and take the little book which is open in the hand of the angel which standeth upon the sea and upon the earth.
9 And I went unto the angel, and said unto him, Give me the little book. And he said unto me, Take it, and eat it up; and it shall make thy belly bitter, but it shall be in thy mouth sweet as honey.
10 And I took the little book out of the angel’s hand, and ate it up; and it was in my mouth sweet as honey: and as soon as I had eaten it, my belly was bitter.
11 And he said unto me, Thou must prophesy again before many peoples, and nations, and tongues, and kings.

The people do not repent of idol worship and their work of injustice, although judgment has befallen them. While reading the Scripture, it should be noted that the meaningful subdivision in chapters was inserted only many years later. Also at the beginning of the tenth passage the perspective changes again from earthly destruction toward heavenly powers, the reader should still bear in mind that the second woe and the trumpet judgments are not over.

The only 11 verses including passage contains another angelic phenomenon that I first will thematize in general. The apocalypse is the book of the angels who appear 70 times in the Luther translation and in all books of the Bible together 283 times, which can be easily listed with a program such as www.bibleserver.com. The diligent student will figure out that angels are sent not only to protect, but they can even cause death. A satanic mockery is the baroque angel representation as naked putti, an incarnation of ancient love gods in a chubby male child. Popular in our times are esoteric light images of angels which can even be found on Christian sermon albums http://www.grace-production.com/CDs/Die-Unsichtbare-Welt-Teil-2-Audio-CDs::94.html or as a clear warning as a sword-engraving on super apostle Todd Bentey’s foot http://www.inplainsite.org/assets/images/CR-Bentley-Tattoo.jpg. I wonder how many self-proclaimed prophets ever meditated about Balaam in Numeri 22, 23 and the vision of David in 1 Chronicles 21, 16. All the more surprising is for me when these frauds profess and encourage to practice astral traveling and angelic visitations by own will and wish, as opposed to this, the cherubim with the flaming sword were sent in Genesis 3, 24 to close the paradise.

That fallen angels (demons) can perfectly deceive God-seeking people through the imaginations of their false prophets proves for me the creation of new religions, which led even to the murder of Christians and which deny the gospel of the incarnated Son of God, who saves sinners. In order not to end up the same as a martyr, at this point, I will not explain the historically recorded, supernatural angel tales and lies to quote instead God’s eternal word: For many deceivers are entered into the world, who confess not that Jesus Christ is come in the flesh. This is a deceiver and an antichrist (2 John 7).
But though we, or an angel from heaven, preach another gospel unto you than that you have received, let him be accursed (Galatians 1, 8).

Another hint in the word of God, how important it is to question angelic appearances, is found in 1 Kings 13, 18: He said unto him, I am a prophet also as thou art; and an angel spake unto me by the word of the Lord, saying, Bring him back with thee into thine house, that he may eat bread and drink water. But he lied unto him.

The consequence of disobedience to God’s word, not to return back to Bethel and to eat, was the deadly punishment of the mighty man of God through a lion who spared the donkey. The writer himself repeatedly felt like a divine judgment observing donkey when his warnings encountered at his brothers only incomprehension. Judges 15, 15 teaches that even a jawbone of an ass is sufficient to bring the enemy to silence.

The words of Revelation may sound hallow for many and also they are frightening, everyone is blessed who reads and internalises them, for the beginning of the knowledge of God is to fear him.
Awesome is the view of the mighty angel who comes dressed in a cloud from heaven. His face shines like the sun and reflects the glory of the Covenant God who is enthroned in a rainbow (Revelation 1, 14 & 4, 3). The feet of the roaring like a lion angel were as pillars of fire, likewise is the appearance of the glowing Son of Man in chapter 1 and at the second coming of the Lord (Mark 13, 26), that we should expect joyfully. Paul describes the future of the redeemed, ingenuous believers consistently in 2 Corinthians 3, 18: 
But we all, with open face beholding as in a glass the glory of the Lord, are changed into the same image from glory to glory, even as by the Spirit of the Lord.

This verse is written in the previous context of the Old Covenant and the Law. When Moses came down from Mount Sinai, his face shone so bright that it had to be covered, for the frightened people of Israel couldn’t stand the reflected glory of the Lord.
In contrast, every child of God has the freedom to come before the mercy seat of the Heavenly Father in worship and in prayer. As a sign, the curtain in the temple was torn from top to bottom in the moment of the death of our High Priest Jesus, who first went into the heavens.

Instead of the stone tablets of the law the mighty angel brought a small book. Time and again the revelation shows parallels to the Old Testament, the Law, and the Prophets. The instruction to eat a scroll that is sweet in the mouth was already given about 600 years before Christ in Ezekiel 3, 3. Ezekiel heard in his first vision the voice of one who sat on the throne and looked like a man, covered in his appearance down from the hips with fire. There the splendour of God’s glory is compared with a sapphire and rainbow. In obedience Ezekiel devours the book of lamentations, sighing, and woes, so that it filled his bowels. The people of Israel, a rebellious house, did not want to listen the warnings of Ezekiel. Therefore the God ordained guard gets a face and a forehead as hard as diamonds.
In the same way John felt a bitterness in his stomach after eating the Word of God, which first developed a sweet taste in his mouth. The biggest revelation of God in human history received the apocalyptic prophet in exile on the prison island of Patmos. Yochanan knew well the words of his friend, Simon Bar-Jonah: 
Beloved, think it not strange concerning the fiery trial which is to try you, as though some strange thing happened unto you. But rejoice, inasmuch as ye are partakers of Christ’s sufferings; that, when his glory shall be revealed, ye may be glad also with exceeding joy (1 Peter 4, 12 & 13).

Stephen perceived the glory of God in the hour of his death, when he saw Jesus standing at the right hand of God and then asked for forgiveness for his stoning murderers. Who wants to be sure to come directly into heaven should die as a martyr, but we can by no means trigger a button ourselves. In this correlation another lie causes astonishment in me at funerals. Without letting the Almighty pass a judgment, ignorant preachers often assert in burial services about the asleep that they are right now in heaven (Opposed to the last trumpet in 1 Corinthians 15 and Daniel 12). Especially the last chapter of the beloved man of God Daniel hides a secret for the time of the end, when the wise shall find great understanding.
John sealed what the seven thunders have added to the crying angel. The angel raised his hand to make on oath by him who lives forever, that the mystery of God will be complete with the sound of the seventh trumpet. How powerful did this huge messenger tread, as his fiery feet stood on the sea and the earth, would we dare to give him an order?

Heaven is God’s throne and the earth his footstool, Isaiah teaches in his 66th chapter about the Lord, whose hands have made everything and who will hold a fiery judgment of the wicked. In addition to Nobel Peace Prize winner Michail Gorbatschow, there are enough atheists who deny the existence of the Creator God, who owns everything in the sky and sea and earth. Instead, they insist not to need him in their attempt to be happy or to accumulate power and wealth for themselves.
Historically, it is interesting to investigate how important it was to dominate the sea routes in the attempt to possess as much as possible colonial land. After progressing to our current technology the control of air sovereignty plays a more significant role now. Starting from simple propeller planes the monitoring rose up to the earth orbit through universally used satellites, and soon even missile systems from space shall ensure security and peace.

It is a scream how many times the name of Jesus and the cross have been abused in history to occupy countries and to enslave peoples in the truest sense. A successful beginner of this strategy I see in the superstitious Emperor Constantine the Great, who thought to be unconquerable through the use of the Christ monogram. With a sly political calculus the chief Roman priest disposed of Christianity in marriage with his state. Later bridges among peoples building religions leaders commanded the slaughter of dissenters because God wills it – Deus lo vult. Pope Urban II assured the crusade leading knights for their murderous deliverance of Jerusalem plenary indulgance, since moreover Christ commands it, in all the power and authority he would have given the Pope (Clermont 1095). How stupid can men be?
Our German pontiff preached during his trip to Brazil in his usual embarrassing manner the Catholic Church has done the Christianization of Latin America without violence, and Christ was the saviour for the indigenous people, they had longed for a long time. Of course, the highly educated employee of the truth was up to date, that our Father in heaven gave the people a free will, and that his son Jesus Christ or his successors would have never cut off the heads of the most brutally enslaved indigenous natives of South America. Who concerns? The secular, Catholic conquistadors who were responsible for this by their egotism and greed are long since dead.

Switching the time and the faith camp it’s worth noting why the all US President’s friend and adviser with the nickname God’s machine gun, Billy Graham, in his crusades and troop visits (even Vietnam) theologically legitimated the bloody war. I think he had to help his fraternity member Richard Nixon, although the lie detecting common phone tape-recordings didn’t reflect the in the public spread, own opinion. Later, the most famous Southern Baptist helped his spiritual student George W. Bush junior to get rid of alcohol. Thanks to Bush senior, who initiated the fire baptism and conversion, his junior could built upon the New World Order and was blessed from Graham in the war against terror (including top villain Osama) and the peace to Afghanistan bringing Operation Enduring Freedom. Another self-defence, riddled with Bible quotations crusade against evil terrorists was urgently required in Iraq, also this time the reluctant UN headquarters in New York, despite Powell’s PowerPoint presentation, didn’t provide the marching orders.

I wonder what all these political and religious power struggles have in common with the Kingdom of God preached of Jesus Christ. More disquieting I watch the pictures of presidents of the state who falsely swear with one hand on the Bible to protect the constitution for the good of the nation. Forgetfulness and verbal errors are common with our politicians, therefore, and to be on the safe side, Barack Hussein – the most powerful man on earth – pledged for a second time to respect the rights of all people and to serve faithfully (His campaign promise was to bring home the troops from Iraq in 6 months – instead more than 30,000 additional soldiers have been sent to Afghanistan). Thus we have arrived at the ‚yes we can‘ President Obama, one of the democrats who amazingly had in the conservative, evangelical Pope a long-standing secret member and supporter.
As a matter of fact, the Clintons appeared on the scene in the very last Graham crusade 2005 in New York, showcasing the good Christian couple. Attention in the media is important in a feminine presidential campaign. The most headlines brother Bill had achieved 1998, when he was convicted of perjury and adultery, because of trainee Monica’s stained dress. Guilty or not? Anyway, the majority of the US Senate and of the American people reject biblical morality, and also in our Christian Western World falsehood, divorce, and sexual orientation play a minor role in political models (President, Chancellor, Foreign Minister).

Woe to the faithless shepherds and woe to the false prophets, when on the day of the Lord the king over all the earth goes forth to stand with his feet on the Mount of Olives (Zechariah 14, 4).
The mighty angel builds a bridge with his feet over the waters and the land. Looking from outside, the book in his hand is tiny and unremarkable, but what a big oath is fulfilled when the mystery of God will soon be completed, as it was preached by the prophets. Unlike human promises the Word of God stands firm and is totally reliable. The Lord of all creation can speak through Angel ambassadors, thunder, and of course by his listening servants. They prophesy and it happens likewise.
John, one of the apostles who preached the gospel accompanied by signs and wonders, had the obedience and the courage to tell the mighty angel to hand over the book. When he had absorbed it, he could continue to prophesy about peoples, nations, languages, ​​and kings.
The Revelation has repeatedly emphasized the unpopular message of sin and judgment, which will be further discussed in the following chapters.

 

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